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*NEU* Fluch der Träume
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Das fragmentierte Hirn
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Das fragementierte Denken
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Der fragmentierte Wahnsinn
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Mein Therapeut heißt Wahnsinn
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Leseprobe "Das fragmentierte Hirn"

Noch mehr Müll?

Ich fand am Ufer einen kleinen unbeholfenen Gedanken, den ich mir einmal näher anschauen musste.

Also, schwupps, ihn auf den Arm genommen und betrachtet. Es ist doch spannend, wie in letzter Zeit so viel über (Plastik)Müll in den Medien erscheint. Recht so, denn in unserer Wohlstandsgesellschaft sollte mal wieder die Nachdenklichkeit und Intelligenz Einzug halten.
Da sind Bilder von Suppenschildkröten, denen schon der Strohhalm zum Ausschlürfen aus der Nase wächst. Ein drastischer Beitrag, der Wachrüttelt. Das arme Vieh muss sich von einem Menschen einen 20 cm langen Halm aus dem Nasenloch ziehen lassen. Es ist wunderbar, dass das arme Tier nun gerettet ist.
Allerdings bis der nächste Q-Tipp oder eine Plastikgabel es erneut bedroht oder umbringt! Weg mit dem Zeug aus dem Meer, aus der Umwelt und unserem Haushalt. Damit meine ich das Plastik, nicht die Schildkröte.
„Aber das geht doch nicht!“ würde der vom Erdöl abhängige „Hirntot-Sapiens“ schreien, zu denen wir wohl oder übel alle gehören. Plastik können wir aus unserer heutigen Welt nicht so von hier auf gleich verbannen – wir können es vermeiden.
Doch genau da liegt das Problem, denn, wenn man es dir einfach macht, dann machst du es einfach!
Und so lange Plastikprodukte einfach verfügbar sind, verwenden wir sie einfach ohne weiteres Nachdenken.
Du hast keine Zeit dir die richtigen Gedanken zu machen, oder? Es geht bei dir um Ängste und diese treiben dich vor allem voran.

Ich glaube, die Supermärkte sind eines der größten Übel, die unserer Umwelt schaden, denn sie machen es dir einfach! Würdest du deine Einkäufe beim, mittlerweile nicht mehr vorhandenen, Tante-Emma-Laden erwerben, klappt es mit der Vermeidung viel besser.
Zu einem fällt weniger Verpackungsmüll an, weil Tantchen Bananen nicht doppelt verpackt und sie führt die Bildzeitung auch ihrer wahren Bestimmung zu – als Verpackung für frische Produkte! Die dann alle samt in deinem Korb landen, den du bequem in deinem SUV verladen kannst.
Da Tantchen die Preise nicht ganz so günstig machen kann, wie der Supermarkt um die Ecke, kaufst du natürlich auch nur die Mengen, die du wirklich zu brauchen glaubst.
Das ist gut für den Geldbeutel. Du kannst ja jederzeit wieder zur Tante um die Ecke und Futternachschub holen. Also wirfst du weniger Nahrungsmittel weg und kannst endlich wieder auf deine Sinne vertrauen, denn ein Mindesthaltbarkeitsdatum gibt es bei Tantchen nicht – nur auf der Bildzeitung und die ist immer ablaufen und muss weg!
Du vermeidest Müll, kaufst bewusster ein und brauchst somit ebenfalls keinen SUV, weil der Korb auch in den Kofferraum eines Kleinwagens passt oder gar in den Fahrradkorb.
Aber es ist zu spät! Die Zeiten sind vorbei und es gibt vermutlich kein zurück, wir leben alle im Hier und Jetzt.
Wäre vielleicht ein guter Zeitpunkt unsere Gewohnheiten zu prüfen und anzupassen, oder?
Ja, da ist der Schweinehund, der dir von verändernden Maßnahmen deiner Gewohnheit abrät. Schwimme gegen den Strom und mache einen Tante-Emma-Laden auf, lasse die gekauften Verpackungen beim Supermarkt zurück oder verzichte auf doppelt verpackte Produkte.
Die Sendung mit der Maus oder Peter Lustig haben uns bereits vor Jahrzehnten gesagt, dass eine Banane schon verpackt ist, übrigens Äpfel auch und Orangen, Mandarinen, Nüsse, Gurken usw.
Ich möchte dir noch etwas zusätzlich auf den Weg gegen den Schweinehund geben – es wird der Tag kommen, an dem sich die Welt weiter zum Schlechten verändert, dadurch deiner Sippe und dir die Lebensgrundlage entzogen wird. Warum nicht schon heute anfangen es zu verhindern. Nimm den Strohhalm aus der Nase und denke!
Das hat mir der kleine unbeholfene Gedanke vermittelt. Ich stelle fest, dass er nicht so übel ist. Denn wenn du dich änderst, änderst du auch die anderen.
Aber das Beste kommt zum Schluss dieses Kapitels – meine Tante mag gar keine Bananen, egal ob verpackt oder nicht!


Leseprobe "Das fragmentierte Denken"

Der böse Wolf

Wer hätte gedacht, dass wir uns auch in dem Bereich der Medien an den Nordamerikanern orientieren? Natürlich sind auch unsere Journalisten in der Lage, Artikel zu verfassen, die nur auf Quote aus sind, sehen wir an der Bildzeitung. Doch wie einst Michael Moore im Jahr 2002 in seinem Werk „Bowling for Columbine“ bereits ausgiebig angesprochen hat, ist es scheinbar den Medien, um ihre Auflagen zu sichern, wichtig, dass sie mit der Angst der Leser oder Zuschauer spielen. Spielen, ist nicht unbedingt das richtige Wort, ist es eher ein Fesseln.

Durch Angstmache, werden die Menschen in den Bann gezogen, ohne darüber nachzudenken, dass es sich gleichzeitig um verdeckte Meinungsmache handelt! Menschen, die in Angst leben, können nicht klar denken, sind daher brave Konsumenten und Arbeitnehmer und lassen sich einfacher ausbeuten. Das haben aber nicht die Medien erfunden, denn das wussten totalitäre Herrscher ebenfalls und wendeten es erbarmungslos an, um ihre Macht zu festigen.Erst einmal jedoch zurück zu den Medien und vorerst weg von der Politik, denn das kommt automatisch später.

In den letzten Jahren kam es also immer wieder zu Kontakten zwischen Wolf und Mensch, weil wir einfach sehr viel Platz benötigen und den Tieren dieser immer wieder streitig machen. Daher ist ein Zusammentreffen nicht immer zu vermeiden, weil die Tiere sich an die neuen Lebensräume ebenfalls gewöhnen. Der Wolf, ein Raubtier, mit dem wir Menschen seit Anbeginn zu tun hatten, lebt nun wieder unter uns. Natürlich weckt das in uns tiefe Urängste, die sich mit der Historie erklären lassen, aber sollten wir doch mittlerweile so aufgeklärt sein, dass wir unseren Verstand einschalten und die Begegnungen sachlicher bewältigen. Nein, das können wir nicht, denn, wenn wir schon nicht andere Menschen für unsere Situation verantwortlich machen können, dann müssen wieder einmal andere Sündenböcke her. Gerade in der Landwirtschaft oder Herdentierhaltung kommt es verstärkt zu Begegnungen und es kann schon mal vorkommen, dass so ein böser Wolf, es sich einfach macht und ein Tier, welches auf einer umzäunten Wiese steht, gerissen wird. Er ist da nicht viel anders als wir, denn wir machen es uns ebenfalls einfach, wenn wir zu dem Fast-Food-Tempel mit DriveIn-Schalter fahren, oder?


 
 
 
 
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